Rückblick Moonlight
Donnerstag, Juni 17th, 2010
Nachdem ich meinen ersten, kleinen Manga Nessie beendet hatte, wollte ich mehr! Also griff ich auf ein Projekt zurück, dass ich bereits einmal angefangen hatte zu zeichnen – Moonlight.
Moonlight ist die erste große Geschichte, die ich beendet habe. 220 Seiten in 19 Monaten. Wobei es sich hier um den zweiten Versuch der Geschichte handelt. Die erste Version habe ich gezeichnet, wo ich noch große Kulleraugen gezeichnet habe und von Internet keine Ahnung hatte. Damals habe ich alles direkt auf dem Papier gezeichnet, die Seiten zusammengeklebt und so meinen eigenen kleinen Manga angefangen… ich glaube, es waren drei Kapitel. Doch irgendwann merkte ich, dass ich mit den Augen nicht zurechtkam. Meine erste Stilkrise.
Bedeutend später habe ich dann einen Stil gefunden, der mir besser lag. Es gab nur vier Köpfe, aber ich war überzeugt das das mein Stil ist. Also habe ich losgelegt. Dieses mal mit SchwarzWei Kontrasten, digitalen Rastern und Co. Man sieht dem Werk letztendlich doch die Unerfahrenheit an, aber ich habe doch einiges dabei gelernt…
Am stärksten geprägt ist Moonlight wohl von den langen Gesichtern, die mich seither lange, lange begleitet haben. Ironischerweise lag’s auch speziell an Moonlight – ein anderes Kurzprojekt, das ich während Moonlight gezeichnet habe, hatte keine derart langen Gesichter… aber immer wenn ich Moonlight gezeichnet habe, kam ich nicht davon los… das war auch einer der Gründe, warum ich am Ende das dringende Verlangen hatte, Moonlight zu beenden. Das Ende ist also improvisiert – ursprünglich geplant war ein ganz anders, mit mehr Funkel, Glitzer und Glück
Die Geschichte mag ich eigentlich auch immer noch, auch wenn sie noch einen gewissen naiven Charme hat. Aber irgendwo muss man ja anfangen und sagen können, dass man sich verbessern kann
