whitePASSION Blog

Rückblick Nessie

Februar 4th, 2010

Nach dem Bilder-Rückblick möchte ich nun auch nach und nach meine vergangenen Mangas mit noch einmal betrachten und Revue passieren lassen.

Fangen wir also beim ältesten Werk an: Nessie, entstanden Ende 2003. Ganze 31 Seiten umfasst Nessie, für mich also ein kurzes Werk – aber das erste das ich abgeschlossen habe.

Vor Nessie hatte ich bereits mehrere Versuche gestartet, andere Geschichten von mir zu zeichnen, darunter auch Moonlight, doch ich bin nie weit gekommen, aus diversen Gründen. Und aus Frust habe ich auch alles weggeschmissen, sodass ich mir diese Versuche nicht mal mehr ansehen kann…

Also bleibt Nessie als erster, kleiner Schritt. Die Geschichte ist banal und für außenstehende wohl eher seltsam – im damaligen Forum gab es einen Thread, in dem über die Existenz vom Loch Ness Monster gesprochen wurde. Die damalige Admin hing eine imaginäre Liste aus, für eine “Suche Nessie” Aktion.

Und hier habe ich mich dann dazu hinreissen lassen, diese Suche zu zeichnen. Voller Motivation habe ich angefangen, aber man merkt schnell, dass Nessie ein Werk der Unerfahrenheit ist. Alle drei bis vier Seiten kommt eine Kommentarspalte, viel zu viele. Die Grauflächen sind mit normalen Stiften gemalt, die zum Ende hin den Geist aufgegeben haben… ^^; Die Linien mit normalen Finelinern gezeichnet. So ist Nessie also sehr fleckig und stichig – zum Ende hin verließ mich meine Motivation dann auch, aber da Nessie bereits angekündigt war und sich die Forenmitglieder bereits auf ihren Auftritt freuten, konnte ich nicht abbrechen.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich am PC saß, gechattet oder gespielt habe und nebenbei oft mehrere Seiten gezeichnet habe um Nessie fertig zu bekommen.

Zeichnerisch ist Nessie somit eines meiner schwächsten Werke. Mangelnde Kentnisse grüßen laut. Die Story ist… flach. Ich denke, am meisten Charme hatte Nessie auf die Akteuere im Manga – alles User des Forums. Und auf die Anspielungen, die inzwischen überholt sind. Immerhin taucht ein großer Teil der Leute hier auch im Folgewerk auch auf, aber dazu ein anderes mal :)

Abschließend muss ich gestehen, ist Nessie zeichnerisch zwar nicht auf dem höchsten Level was Matieralien angeht, aber auch keine extremen Fehler hat, wie andere Werke von mir. Die Geschichte ist… nicht vorhanden? Es gibt nicht wirklich eine, von Spannungsbogen brauchen wir nicht reden – es war nur ein Geschenk an das Forum und die Mitglieder. Mehr nicht – aber auch nicht weniger.

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Das Versprechen

Januar 30th, 2010

Neben dem Terra Bild habe ich noch eine weitere Sache aus Essen mitgenommen: Ein Versprechen.

Während ich die Outlines vom Bild gezeichnet habe, erkannte clocharde an ihrem Bild: Sie hat mal wieder ein Bild ohne wirklichen Hintergrund und wird es wohl auch nie schaffen. Daraufhin meinte Windreiter sie könne es sich ja zum Ziel nehmen, in 2010 ein Bild mit wirklich ausgearbeitetem Hintergrund machen. Mit Perspektive und allem. Einverstanden.

Und irgendwie schaffte es clocharde dann, uns auch dazu zu bringen, 2010 ein Bild zu zeichnen – mit etwas, was wir sonst nie zeichnen und uns schwer fällt. In Windreiter’s Falle war das nicht so einfach, da sie alles als Herausforderung betrachtet…ich glaube, sie sollte etwas technisches zeichnen? Oder war es rosa? Mein Hase wiederum will eine Geschichte schreiben.

Ja und ich… mein Thema lautet: Details.

Wie gesagt, wir sollen etwas zeichnen, was uns schwer fällt – und das sind bei mir einfach Details. Entsprechend grübel ich immer noch, was ich denn zeichnen könnte ._.

Habt ihr Tipps, wie man so eine Sache angehen kann – als “nicht-Detailverliebter”?

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[Elemental] das erste Bild 2010

Januar 27th, 2010

Nachdem ich das Bild bereits auf diveresen Communites und meiner Website hochgeladen habe, jetzt noch mal mein persönlicher Blick.

Das erste Bild in diesem Jahr – entstand weitesgehend erstmal in Essen bei Freunden. Wir waren zu Besuch da und aus Neugierde durfte ich dann ein Blatt Papier haben um die Aquarellfarben auszuprobieren.

Gesagt getan – als Motiv, gewünscht wurde sich Terra aus Elemental. Vorgezeichnet, umgesetzt – Farbe ausprobiert. Besonders weit bin ich nicht gekommen, die Haut habe ich in Essen geschafft, sowie die braunen Haare, aber begeistert war ich auf jeden Fall von den Schmincke Farben.

Zu Hause wollte ich das Bild dann fertig machen und musste festellen: Faber Castell ist anders als die Schmincke Aquarellfarben. ._. Faber Castell ist viel wässriger… sicher gibt’s viele, die damit gut klar kommen, aber nachdem ich die anderen ausprobiert hatte war klar: Ich brauche neue Aquarellfarben.

Zum Glück gibt’s hier einen Boesner Laden… :3 Frisch ausgestattet hab ich die Farben dann auch gleich eingeweiht. Das Bild ist außerdem auf der Rückseite von dem Aquarellpapier, daher sieht man keine Stuktur! Leider weiß ich nicht, welches Papier das ist… muss ich nochmal nach fragen…

Das Motiv – es ist reiner Zufall, da ich in Essen keinerlei Vorlage hatte – hab ich im übrigen schonmal gezeichnet. Man sieht auch, wie sich das Design und mein Stil verändert haben o.o Ich freue mich schon darauf, die Geschichte bald zeichnen zu dürfen <3 Nach IQ…

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[a story to tell] Leseproben

Januar 21st, 2010

Es ist soweit – erste Leseproben und Blicke auf die Illustrationen von dem Manga-Band a story to tell sind auf der Website zu finden – darunter auch die ersten drei Seiten meines Beitrags: wannabeWITCH

Also schaut mal vorbei, es lohnt sich auf jeden Fall, die Geschichten sind unglaublich, die Bilder beeindruckend, der Preis (3,85 € pro Band, über 200 Seiten) unschlagbar! Die Auflage ist begrenzt – und eine Vorbestellung kann ich nur empfehlen ^^

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Tipps für’s zeichnen

Januar 9th, 2010

Im Rahmen der Zeichnercommunity MangaCarta habe ich ein paar Zeichentipps zusammengestellt – die man beachten sollte, wenn man einen Manga zeichnet. Das ist bei weitem natürlich noch nicht alles, aber es ist ein Anfang:

Zuerst Sprechblasen

Sprechblasen enthalten nicht nur den Text, der die Geschichte erzählt, sondern können natürlich auch viel mehr. In erster Linie leiten sie den Leser über die Seite.

Beispiele (alles westliche Leserichtung)


Im linken Beispiel sieht man deutlich an der roten Linie – die Sprechblasen weisen einem dem Weg – man erfasst Text und folgt so gleichzeigt den Bildern…

Im rechten Beispiel wurde nur eine Sprechblase weggelassen – dadurch verändert sich der Lesefluss und der grün umkreiste Bereich wird schnell außen vor gelassen.


Die Reihenfolge der Sprechblasen ist ebenfalls wichtig. Während man im ersten Panel noch erahnen mag, dass man von oben nach unten lesen soll – so ist man sich im mittleren Panel schon nicht mehr klar darüber. Obere? oder doch die andere, weil sie weiter links steht?
Im rechten Doppelpanel ist dann klar. Erst die Sprechblase die beide Panels schneidet, dann oben.

Das ganze verdeutlicht, dass klar ersichtlich sein muss, welche Blase als erstes kommt. Denn wenn der Leser dies nicht erkennen kann und in der falschen Reihenfolge liest, geht der Sinn des Textes verloren… und der Leser hat keinen Spaß mehr.


Ebenso kann man bewusst planen, was als erstes erfasst werden soll. Entweder erst das Bild und dann der Text – oder erst der Text und dann das Bild. So kann man steuern, was der Leser als erstes erfassen soll.


Und – logische Reihenfolge. Nehmen wir die Reaktion auf eine Glocke, Beispielsweise eine Schulglocke.
Panel 1 macht keinen Sinn. Denn die Reaktion der Person kommt, bevor das läuten erfasst wird. Richtig in Panel zwei. Das läuten – verdeutlicht durch ein Soundword – danach die Reaktion der Person. Der Leser kann das ganze so wunderbar nachvollziehen.

Als nächstes: Panelsetting


Das Beispiel zeigt zwei nacheinander folgende Panels – mit einem gravierenden Fehler.
Die Personen haben plötzlich die Seiten getauscht! Das bringt den Leser durcheinander – daher sollte man die Finger von solchen Konstellationen lassen.

Dieses Beispiel ist natürlich gerade dann interessant, wenn man “doppelseitig” Plant. Spannungsaufbau und wichtige Szenen.
Spannung baut man auf, indem man viele Panels auf eine Seite packt, in dem Beispiel auf die Seite, die danach umgeblättert werden muss. Der Leser hat man zum lesen und die Spannung baut sich auf – und dann – entlädt sich diese auf der nächsten Seite durch ein großes, wichtiges Panel!

Wichtige Panels sollte man auch immer im oberen Bereich der Seite platzieren – da sie hier am besten auffallen und am meisten Wirkung haben – man kann sie natürlich auch auf der zweiten Seite oben Platzieren, hier machen diese Panels dann neugierig.

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